Die Stiftung St. Thomaehof geht den Werdenfelser Weg

14.12.2011

Werdenfelser Weg

Gemeinsam Verantwortung übernehmen
Der Werdenfelser Weg zur Vermeidung freiheitsentziehender Automatismen

Fixierungen bzw. freiheitsentziehende Maßnahmen stellen für Pflegekräfte und Pflegeeinrichtungen regelmäßig eine Konfliktsituation dar. Einerseits gilt es die Freiheitsrechte von Pflegebedürftigen zu schützen, andererseits sind gesundheitliche Schäden z.B. durch Sturzereignisse abzuwenden. Nach dem Werdenfelser Weg werden im Rahmen des geltenden Betreuungs- und Verfahrensrechts freiheitsentziehende Maßnahmen wie Bauchgurte oder Bettgitter weitestgehend vermieden. Entsprechend ausgebildete Verfahrenspfleger leisten einen wichtigen Beitrag hierzu: Als neutral beratende Pflegefachkräfte können sie die Situation vor Ort fachgerecht einschätzen, gemeinsame Lösungssuche moderieren und in schwierigen Fallkonstellationen die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen begleiten und evaluieren. Immer mehr Gerichte in Deutschland entschließen sich daher, diesen Weg zu beschreiten.

Die Stiftung St. Thomaehof hat zwei Pflegedienstleitungen als Verfahrenspfleger ausbilden lassen, die nun als Multiplikatoren die Umsetzung des Werdenfelser Wegs in unseren Häusern unterstützen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier:

  1. Werdenfelser Weg
  2. http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-garmisch-partenkirchen/mehr-freiheit-pflegebeduerftige-1515080.html
  3. http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/gap/daten/02939/
  4. http://www.augsburger-allgemeine.de/landsberg/Wenn-die-Sorge-um-Pflegebeduerftige-fesselt-id18265181.html
  5. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/pflegeheime-ans-bett-gefesselt-11640246.html
  6. http://pflegen-online.de/nachrichten/aktuelles/weniger-gitter-und-gurte-in-pflegeheimen-sind-moeglich.htm