Stiftung St. Thomaehof » Die Stiftung » Geschichte

Die Stiftung St. Thomaehof hat sehr wahrscheinlich in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ihren Ursprung. Sie entwickelte sich aus einer Herberge für Wallfahrer zu einem Hospital, in dem Pilger und Kranke Unterstützung fanden. Das Hospital wurde dem Heiligen Thomas geweiht, der bis in die heutige Zeit der Namensgeber ist.

Schon bald erkannten Rat und Bürgerschaft seine soziale Bedeutung. Sie unterstützten die Institution finanziell und organisatorisch und machten sie von der Kirche unabhängig. Die Stiftung St. Thomaehof übernahm damit schon vor Jahrhunderten über den christlichen Aspekt hinaus eine weltliche, gesellschaftspolitische Aufgabe. In der folgenden Zeit orientierten sich die Hilfsangebote immer an den Bedürfnissen der Menschen. Sie machte sich die Fürsorge für Menschen zu eigen, für die der Eintritt in ein Heim eine Absicherung im Alter darstellt.